vielen Dank für Euere Kommentare und was mich besonders freut ist Euer Fachkenntniss über das Verhalten von Rotwild.
Viele Grüsse
Erich
Das Objekt wurde 2011-07-27 13:12:47 durch Erich Wolf gelöscht.
Gruß
Ralf
aus Sicht der Waldbesitzer sicherlich ein Ärgernis, aus fotografischer Sicht jedoch ein tolles Naturdokument!
Leider konnte ich diese Verhaltensweise des Rotwildes noch nie beobachten, geschweige denn das Wild dabei "in flagranti" fotografieren.
Da die durch das Schälen des Rotwildes verursachten Schäden an den Wirtschaftsbaumarten zu finanziellen Einbußen für die Waldbesitzer führen, wird der Einfachheit halber meist das Rotwild alleine dafür verantwortlich gemacht.
Ganz so einfach ist es jedoch nicht!
Dies trifft sicherlich dort zu, wo die "tragbare Wilddichte" überschritten ist!
Häufig sind jedoch menschliche Verhaltensweisen Schuld an dieser Misere. Ich denke dabei beispielsweise nur an überhöhten Jagddruck (vor allen Dingen in den Revieren, in denen auch noch Schwarzwild vorkommt), an Störungen durch Erholungssuchende (unser Waldbetretensrecht setzt den Waldbesuchern ja kaum mehr Grenzen) oder an völlig falsche Fütterungspraktiken in den Wintermonaten, durch die die Schälschäden geradezu provoziert werden!
Eine Aufnahme, die mir gut gefällt und die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt!
Viele Grüße
Richard
den hast Du aber wirklich auf frischer Tat ertappt!
Es ist nicht so häufig Rotwild bei dieser "Arbeit" am hellichten Tag ablichten zu können.
Auch hier sieht man zur Zeit verstärkt die Auswirkungen an den Weichhölzern.
Doch glücklicherweise gibt es in den "Nachwindwurfflächen" von 1990 reichlich Ebereschen, Weiden oder Pappeln in den Kulturen, die als "Blitzableiter" dienen können.
Schönes Naturdokument!
Viele Grüße
Ingrid