Kamelhalsfliege ND
| Bildname: | Kamelhalsfliege ND |
|---|---|
| Autor: | Frank Marquard |
| Datum: | 2007-05-15 |
| Beschreibung | Diese Exemplar fand ich auf einer ca. 70 cm hohen Eberesche in einem ca. 200 jährigen Buchenbestand. Das ist zwar an sich nichts ungewöhnliches, aber gefunden habe ich sie schon am Freitag, und heute sitzt sie immer noch dort. Das Foto ist allerdings von gestern nach einen kräftigen Regenguss und anschließenden aufklaren im Gegenlicht entstanden. Die Reflexe auf der Kopfplatte stammen von meinem "güldenen" ;) Kaffeetüten-Innenteil, das sich ab und zu gut als Reflektor macht. Ein bisschen zusätzliche Schwierigkeiten hatte ich mit den Tropfen, die von den alten Bäumen öfters auf die Esche fielen und das Bäumchen "erbeben" ließen. Kamelhalsfliegen sind aber auch nicht ohne, da sie ihren Hals auch seitlich bewegen können, und somit gerne mal den Kopf aus dem Schärfebereich heraushalten. Ich dachte manchmal schon, ich fotografiere eine lebende Krampe. ;) |
| Technik | Sony DSC-H2 , f 3.5 , 1/10 sek , ISO 100 , FL 33.10~200 mm KB , Raynox DCR-250 , Stativ , Goldfolie als Reflektor , leichter Crop rechts und unten - ca 8% der Pixelzahl |
| Anspruch an dieses Bild ? | Unklarnicht gesetzt |
| EBV-Angabe ? | Minimal |
| Natur: ? | |
| Dateigröße: | 168 KB, 653 x 980 Pixel. |
| Hits | 445 |
| Rubrik Makro | ... |
| Schlüsselwörter | |
| 2007-05-16 14:08:46 | Frank Marquard | Hallo Dirk |
Das mit der Schärfe sollte eigentlich auch in den Griff zu bekommen sein, wenn der "böse" Wind etc. nicht wäre. Hier musste ich allerdings auf niedrigsten Blendenwert heruntergehen - alle anderen Versuche sind gescheitert. Dafür fand ich das Licht eben wirklich schön, auch der Umstand, das das dahinterliegende Ebereschenblatt durch die Nässe soweit herunter hing, das es hier diesen lebhaft grünen Bereich im Bild zu "verantworten" hat. Meine anderen Bilder dieses Tieres von verschiedenen Tagen sind zwar z. T. schärfer, aber wirken für mich auch irgendwie steriler, da ich da nur recht monochrome Hintergründe "gebacken" bekommen habe. Selten dürften sie eigentlich nicht sein - habe dieses Jahr schon einige Exemplare gesehen. Die Lebensweise der Larven im Holz oder unter Rinde schließt allerdings das vorhanden sein von Wäldern mit ein, die eventuell auch einen Totholz-Anteil mit einer gewissen Grundfeuchte haben müssen. Gefunden habe ich sie meistens an kleineren Sträuchern, auch im Gras an nicht allzu sonnigen Plätzen. Gruß Frank | ||
| 2007-05-16 12:43:12 | Dirk Stelzer | Schöne... |
Farben und die Wahl des richtigen 'Edelmetalles' als Reflektor. So ein unterkühltes Silberlicht hätte wahrscheinlich die Wärme genommen. Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist dieses Tier bei den Körperproportionen durchwegs scharf abzulichten. Das Wichtigste, Kopf und Flügel, ist scharf. Sehr vorteilhaft für dieses Bild ist auch die Haltung des Tiers, die in etwa 'parallel' zur Form des Astes ist. Ich bin schon gespannt auf mein erstes Rendez-vous mit einer Kamelhalsfliege. Sind die eigentlich häufig? Gruß, Dirk | ||